Aktionen

 

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Kastrations-Aktion April/Mai 2011

Vom 28. April bis zum 13. Mai 2011 führten wir, d.h. DAPS-Präsident Hans-Georg Dyga sowie die DAPS-Mitglieder Gabriela Dyga und Meike Bielefeld, in Kolymbia/Rhodos unsere dritte Kastrationsaktion durch.

Für dieses Projekt konnten wir drei Tierärzte aus Deutschland gewinnen, die ihre Fertigkeiten während des o.g. Zeitraums für je ca. 8 Tage ehrenamtlich zur Verfügung stellten. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Tierärzten Frau Dr. Angela Breith, Frau Dr. Verena Johann-vor-der-Brüggen und Herrn Dr. Rolf Gramm und uns, die wir als Operationshelfer bzw. Tierfänger agierten, konnten im Verlauf der Aktion insgesamt 138 Straßen- bzw. Streunertiere kastriert werden (41 Katzen, 30 Kater, 42 Hündinnen, 25 Rüden). Leider fehlten die Kapazitäten für weitere Patienten, denn die Nachsorge für die Tiere ist doch recht aufwendig und es fehlte einfach der Platz bzw. private Pflegestellen für weitere Patienten.

 

 

 

Das Hotel MikriPoli in Kolymbia gewährte den Tierärzten und uns kostenfreie Unterkunft und Verpflegung. Auch Praxisräume wurden uns für das Projekt zur Verfügung gestellt.
In diesen Räumen richteten wir unsere provisorische Operationsstation ein. Zusätzlich stellten wir in einem Bereich der Räumlichkeiten Käfige auf, um dort die weiblichen Katzen nach der Kastration für einige Tage stationär aufnehmen zu können, bis sie sich ausreichend von dem Eingriff erholt hatten, um anschließend an ihre angestammten Plätze zurückgebracht zu werden.


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Käfige für die stationär aufgenommenen Patienten

Operationstisch einfachster Ausführung in einem der OP-Räume (oben)


Im Zuge eines routinemäßigen Besuchs der Katzenfutterstelle in Kalithea fand Herr Dyga eine Kiste mit 8 Katzenwelpen, die man dort ausgesetzt hatte. Da diese Tiere mit einem geschätzten Alter von knapp vier Wochen zu jung waren, um alleine überleben zu können, brachte er sie zu uns in die Praxis, damit wir sie versorgten. Die Kleinen brachten viel Leben in unsere Praxis und machten uns große Freude.

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Unsere kleinen Pfleglinge während der Fütterung

Auch dieser kleine Kater ist ein Findling

In unserer kleinen Praxis konnten wir auch einige Hunde kastrieren. Dies war jedoch nur möglich, weil sich einige tierliebe Menschen sich dieser Tiere annahmen, d.h. sie während der Erholungsphase betreuten, denn in unseren Räumlichkeiten konnten wir die Tiere nicht behalten, schon allein aufgrund des Platzmangels sowie der zahlreichen Katzen, die wir beherbergten.


Auch im örtlichen Tierheim waren wir in diesem Jahr wieder tätig. In Zusammenarbeit mit der Tierheimleitung und den Angestellten des Tierheimes konnten wir 39 Hunde und Hündinnen kastrieren. Damit waren die Kapazitäten erschöpft, denn nach dem Eingriff mussten die Tiere separat gehalten werden, was aufgrund des im Tierheim herrschenden Platzmangels nur bedingt möglich war, denn die Anlage ist leider hoffnungslos überfüllt.

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Hans-Georg u. Gabi Dyga sowie Dr. R. Gramm auf dem Weg ins Tierheim (v.l.)

Dr. R. Gramm und Dr. V.Johann-vor-der-Brüggen bei der Arbeit im Tierheim


Nachdem am 14. Mai unser Tierärzte-Team abgereist war, begannen Frau Dyga und ich mit den Aufräumarbeiten. Natürlich versorgten wir auch weiterhin unsere Patienten sowie unsere Katzenwelpen.
Zwei Tage vor unserer Abreise erhielten wir dann noch einen Anruf von der Tierheimleitung. Wir wurden gebeten, einen englischen Tierarzt, Dr. Peter Brown, bei der Kastration einiger Katzen zu unterstützen. Dieser Bitte kamen wir natürlich gerne nach, ermöglichte es uns doch, einen sehr engagierten Tierarzt kennenzulernen, der bereits in vielen südlichen Ländern Kastrationen durchführt hat.

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Dr. Peter Brown aus England und Gabi Dyga bei der Kastration einer Katze im Tierheim

Dr. Brown nimmt dem völlig vernachlässigten Tier Blut für den Leischmaniose-Test ab.

Unsere Freude über die gute Zusammenarbeit wurde leider sehr getrübt, als ein Fundhund abgegeben wurde, der bis auf das Skelett abgemagert und mit vielen Wunden übersät war. Aufgrund des äußerst schlechten Zustandes des Tieres sowie des positiven Leischmaniose-Befundes blieb leider keine andere Möglichkeit, als den Hund von seinen Leiden zu erlösen.

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Eine der zahlreichen Wunden ...

Bis auf die Knochen abgemagert ...

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